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Sims4 It's magical time - it's fairy time

Grüß dich. Schön, dass du mich gefunden hast. Ich bin Avanae Lilienthal und dies ist meine Story
Grüß dich. Schön, dass du mich gefunden hast. Ich bin Avanae Lilienthal und dies ist meine Story

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Eines Tages erhielt Avanae einen Brief. Die letzen Worte ihrer Großmutter: Liebes Kind, ich gehe jetzt in eine andere Welt. Doch es gibt etwas, was ich dir hinterlassen möchte: Mein altes Haus in Glimmerbrook. Das Haus ist klein und es ist leicht renovierungsbedürftig aber ich denke, du wirst es lieben. Alles liebe und gute mein Engel, wir werden uns wiedersehen.

Avanae legte den Brief mit Tränen in den Augen zur Seite, packte ihren Koffer und machte sich auf den Weg nach Glimmerbrook.

 

 

Dort angekommen staunte sie nicht schlecht, als sie das Grundstück betrat. Natur pur, wunderschön. Was ihr allerdings sehr verwunderlich vorkam, war der Stil des Hauses von außen. Irgendwie sah das hier sehr, sehr renovierungsbedürftig aus. Avanae schüttelte ungläubig den Kopf und machte sich dann auf den Weg, sich das Grundstück mal näher anzuschauen. 

Avanae seufzte leise auf. Elfen lieben die Natur und einfache Dinge. Aber das hier war Leben wie im Mittelalter. Zurück konnte sie jetzt nicht mehr. Dieses Haus war jetzt ihr Heim und sie würde das Beste daraus machen.

Sie würde viel lernen müssen und das erste wäre: Essen beschaffen. Angeln, Gemüse und Obst Anbau.

Also dann, los! …Ein Fisch musste her, denn Hunger leiden wollte sie nicht. Die Angel fand sie glücklicherweise an der Hauswand lehnend und warf sie hoffnungsvoll in den kleinen Teich.

Nach einiger Zeit und diversen Versuchen, biss endlich ein essbarer Fisch an. "Der Feen Mutter sei dank", murmelte sie vor sich hin. Das Abendessen war gerettet.

Als sie allerdings, mit dem frischen Fisch in der Hand haltend, in das Haus ging, traf sie der Schlag. Möbel, Wände und Böden alles uralt, kein Strom, kein fließend Wasser.

 

 

 

 

 

 

 

Völlig ratlos stand sie nun dort, überlegte krampfhaft, wie sie hier leben sollte. 

 

 

 

"Hm", murmelte sie vor sich hin, "wo fange ich an, wo höre ich auf?" Ich habe gar nicht genug Taler, um all das hier auf Vordermann zu bringen. 

 

Und noch etwas merkwürdiges fiel ihr auf: "Warum sind hier Vorräte an Essen im Haus? Warum brennt die Feuerstelle, der Ofen?", sprach sie zu sich selbst und konnte sich keinen Reim auf all dies machen. 

 

 

 

 

Egal, diese ganzen Gedanken mussten jetzt erstmal warten. Avanae war hungrig nach der langen Reise. So stöberte sie in den Regalen, was dort alles an Nahrungsvorräten lag, fand ein paar frische Kräuter und grünen Spargel und machte sich geschwind dran, aus diesen Zutaten und dem frischen Fisch ein leckeres Essen zu zaubern. 

 

 

 

Lieblos und gedankenverloren, rührte sie im Kochtopf rum und flüsterte leise vor sich hin: "Wäre ich doch nie hier her gekommen. Was hat sich Gr0ßmutter nur dabei gedacht? Ein wenig zu renovieren? Pff, das ganze Haus ist uralt und herunter gekommen!"

 

 

Nachdem der Hunger gestillt war, das Brennholz für die Feuerstelle nachgelegt und alle Teller sowie Töpfe draußen vor dem Haus abgewaschen waren, sinnierte Avanae vor dem lodernden, knisternden Feuer vor sich hin. Viele Gedanken schwirrten ihr durch den Kopf so auch, wie das Leben im kalten Winter hier aussehen sollte. Keine Heizung, kein heißes Wasser, nichts. Und es fehlte ihr auch an warmer Kleidung. 

 

 

Wütend, frustriert machte sie sich Luft und schrie ihre Enttäuschung laut heraus: "Verdammt, verdamt", rief sie schallend durchs Haus, "warum ich, warum das hier, warum überhaupt?" Dann aber wandelte sich ihr Zorn innerhalb von Sekunden zu Trotz. "Grrr, Avanae!", sagte sie nun mit trotziger Stimme in den Raum hinein, "du hast dich darauf eingelassen und du wirst dich jetzt damit nicht nur abfinden, sondern dein Leben hier aufbauen. Feen kapitulieren nicht, niemals! 

 

Einige Tage später hatte sich Avanae recht gut mit dem alten Haus angefreundet. Zwar kreisten immer noch ihre Gedanken um das Thema bestehende Vorräte sowie das brennende Feuer im Haus in ihrem Kopf herum, aber es gab wichtigere Dinge zu erledigen.

 

Vorräte hin oder her, Nachschub musste her. Das hieß, sich die Hände schmutzig zu machen, den halben Garten um zu graben und Beete für Obst und Gemüse anzulegen. Gegen ein paar Taler konnte sie beim Händler Samen erstehen und da Feen bekanntlich einen grünen Daumen haben, wuchs alles in Kürze zu einer wunderbaren Ernte heran. 

 

 

Eines besonders sonnigen Tages begab sich Avanae in den Garten, um die reichhaltige Ernte einzufahren. Inmitten der Arbeit vernahm sie plötzlich ein merkwürdiges Schnauben sowie trampelnde Schritte und erschrak zutiefst. 

 

Das, ja DAS was sie erblickte, ließ ihr das Blut in den Adern erfrieren.

 

 

 

 

 

"Nein, oh nein!, entfuhr es ihr und sie blieb wie angewurzelt mit erhobenen Händen an Ort und Stelle stehen. "Hau ab!", keuchte sie, merkte aber sehr schnell, das ihr Gegenüber diese Worte nicht verstand. 

 

 

Ein Wildschwein von ganz enormer Größe stand vor ihr, scharrte mit den Hufen und sah sie mit grimmigem Blick an. Dieses Tier war ganz sicher nicht friedvoll gestimmt, das war Avanae völlig klar. Nur...was tun? "Auch das noch!", grummelte sie verzweifelt vor sich hin. Darauf zu warten, dass der Eber von alleine verschwand, schien ausgeschlossen. Andererseits war sie sich darüber im Klaren, dass ganz schnell Handlungsbedarf bestand. Nur wie, was tun? 

 

Der Eber kam näher und näher. Plötzlich hatte Avanae einen Geistesblitz! "Du musst ganz schnell einen magischen Apfel beschwören", flüsterte sie sich leise zu. Magische Äpfel können von Feen mit vielen nützlichen Zaubern versehen werden. Allerdings ist solch ein Zauber unter Zeitdruck auch nicht ohne Gefahr. Ein falsches Wort inmitten der Beschwörung und das Ganze kann sich verheerend auf den Zaubernden auswirken. Wenn ein Apfel mit einem besonderen Zauber verbunden wird und man diesen dann auf den Boden vor sich wirft, dann explodiert dieser mit einem gigantischen Feuerwerk und ohrenbetäubendem Lärm. Innerhalb von wenigen Sekunden gelang Avanae der Zauber und sie schleuderte den roten Apfel dem Eber entgegen. 

 

Es gab, wie erhofft, einen donnernden Knall auf dem Boden und ein Funkenregen sprühte auf die Erde nieder. 

 

Der Eber war dadurch derart verängstigt, dass er auf der Stelle kehrt machte und das Weite suchte.  

"Puh", seufzte Avanae, "das ging ja gerade noch einmal gut. Ich hoffe, du lässt dich hier nie mehr sehen!", schrie sie dem flüchtendem Tier hinterher. 

 

Dann packte sie ihre Körbchen voller Ernte unter die Arme und verzog sich ganz schnell ins Haus. 

Einige Tage später wollte Avanae sich an die Herstellung eines neuen Möbelstücks machen. Allerdings erwies sich das Ganze schwieriger als gedacht. Ging sie noch voller Elan an die Arbeit, so wurde ihr Frust mit jedem Hammerschlag größer. Der dumme Holzblock wollte einfach nicht zu dem werden, was er sollte. Auch die Arbeit mit Säge und Messer wollte überhaupt nicht von der Hand gehen. Und dann zog sich Avanae auch noch ein blaues Auge zu, nachdem sich sich selbst mit dem hölzernen Griff des Hammers gegen den Kopf schlug. Das war es dann also mit dem Thema neue Möbel selbst herstellen.  

Eines Nachts passierte dann etwas Unglaubliches, aber seht selbst: 

Dieser kleine Geister-Junge war der festen Überzeugung, das dies sein Haus war. Schließlich hatte er dort für längere Zeit immer mal wieder vorbei geschaut, hatte immer wieder seine geklauten Lebensmittel dort verstaut und das Feuer im Haus oft geschürt, weil er das Knistern und die gemütlichen Flammen immer sehr genoss. Es erinnerte ihn an sein, einst in Frieden geführtes, Leben, bevor ein tragischer Unfall sein junges Leben jäh beendete. Als er nun sah, dass jemand in sein Haus eingedrungen war, fasste er einen Entschluss: Er würde diesen jemanden vergraulen, alles im Haus kaputt machen. So stürzte er sich ins Badezimmer und sabotierte Waschbecken sowie das WC. Mit einem Grinsen auf dem Gesicht und voller Stolz auf sein Werk, blieb er seelenruhig stehen, als er Schritte im Haus hörte.

 

Avanae hatte zwischenzeitlich schlecht geträumt und wachte schweißgebaded auf. In ihrem Traum hatte sie von Geistern geträumt, die ihr keine Ruhe lassen wollten. Als sie nun so auf ihrem Bett sitzend ihren Traum abzuschütteln versuchte, bemerkte sie ein merkwürdiges Rauschen im Haus. Wie von der Tarantel gestochen stand sie auf und erstarrte: Das Bad war komplett überflutet und das Wasser schien sich seinen Weg bald weiter in Richtung der Wohnstube zu bahnen. "Nein!", schrie sie verzweifelt auf, "was ist das denn nun wieder? Das war doch vor dem Schlafen gehen noch alles in bester Ordnung!" Aber alles Jammern half nichts, sie musste diesen Zustand schnellstmöglich beheben. 

 

Sie kramte also ganz schnell einige Werkzeuge zusammen und machte sich an die Reparatur. Nicht ahnend, dass sie einen stummen, unsichtbaren Besucher an ihrer Seite hatte. Dieser musterte sein Werk als auch die ihm fremde Frau mit abschätzendem Blick und hauchte leise vor sich hin:" Siehst du, alles kaputt. Und keine Sorge, ich komme wieder!". Mit diesen Worten verschwand er grinsend wieder ins Jenseits. Avanae hatte von all dem nichts, aber auch gar nichts mitbekommen und war nur froh, als sie endlich das Chaos beseitigt hatte.

An den darauffolgenden Tagen machte Avanae sich auf zum Meer. Inmitten der herrlichen tropischen Vegetation ließ sie ihren Gedanken freien Lauf und schwamm wie ein Delphin ihre Runden. So schön konnte das Leben sein. Das einzige was ihr doch ein wenig zu fehlen begann, waren soziale Kontakte. Bisher hatte sie noch niemanden von Interesse entdeckt, aber sie war sich sicher, das sich dies beizeiten auch ändern würde. 

 

 

 

 

Eines morgens, als Avanae sich um den Garten sowie die Ernte kümmerte, erblickte sie ein sehr zutrauliches Reh. Mit vorsichtigen Schritten näherte sie sich dem Tier, ging vor ihm in die Hocke und flüsterte leise: "Na, wer bist du denn?"

 

 

 

 

Das Reh schaute sie mit großen Augen an und zeigte keinerlei Angst. Dann drehte es den Kopf zur Seite und Avanae folgte dem Blick. "Was sieht du denn?", fragte sie das Reh mit leiser Stimme und schaute sich verwundert um. Hoffentlich war es nicht wieder dieser wilde Eber, schoss es ihr durch den Kopf.

 

"Oh wie süss!", entfuhr es Avanae, als sie den Grund entdeckte. Ein weiteres Reh lief auf sie zu, ebenfalls ohne jegliche Angst oder Scheu. "Und wer bist du?" fragte Avanae und schenkte dem Tier einen liebevollen Blick. "Jetzt kenne ich ja fast eure ganze Familie", flüsterte sie den beiden Tieren zu. Ob die Rehe Hunger hatten? Oder gar Durst? Avanae überlegte, was sie den Beiden anbieten könnte, aber in dem Moment machten sich beide Rehe wieder auf den Weg. Vielleicht kamen sie ja mal wieder?!

 

Ein paar Wochen später:

 

Avanae hatte wieder einmal mehr das Bad im Ozean gesucht. Nachdem sie die Gegend nun schon ein wenig mehr erkundet hatte, fiel ihr eine kleine Insel auf. Wenn man gut schwimmen konnte und in guter körperlicher Verfassung war, würde man wohl ohne Problem rüber schwimmen können, überlegte sie. Und schon machte sie sich auf den Weg und staunte nicht schlecht, was sie dort vorfand. Diese Insel schien bewohnt zu sein. 

 

"Das muss genauer erforscht werden", murmelte sie vor sich hin und schlich um die riesige Höhle herum. Ein wenig fassungs- und wortlos verharrte sie am Eingang der Höhle, als sie einen Mann erblickte, welcher mit langsamen Schritten direkt auf sie zu kam. "Sie da!", fuhr er Avanae an, "was machen Sie auf meinem Grundstück?" Er warf ihr einen grimmigen Blick zu und Avanae trat nervös von einem Bein auf das andere. "Ich ...ich...ich...", stotterte sie leicht verlegen, "ich wusste nicht, dass hier jemand wohnt."

 

 

Ein langgezogenes "Entschuldigung" murmelnd, betrachtete sie den Mann näher. Komisch, wohnte dieser Mensch wirklich hier ganz alleine in dieser Höhle? Konnte das sein? Andererseits fielen ihr jetzt die vielen Obst- und Gemüsepflanzen auf, die wuchsen hier nicht einfach wild. Das war alles sehr interessant und sie beschloss, den Fremden näher kennen zu lernen. Hoffentlich wollte er das Gleiche.

Und ob er das wollte. Aiden, so sein Name, freute sich insgeheim über den Besuch. Noch nie hatte sich jemand bei ihm hier sehen lassen. Aber gut, irgendwie war das ja auch sein Vorhaben, als er dieses kleine Eiland hier bezog. Weg von der Zivilisation, hin zur Natur. Freiheit, Frieden und Ruhe, das war es, was er suchte. 

 

Avanae und Aiden besprachen an diesem langen Abend viele Dinge. Man kam sich näher und beide beschlossen, ihren Kontakt zu vertiefen.

 

 

 

 

Irgendwann war für heute der Abschied gekommen und beide umarmten sich ganz fest. Es war schön gewesen, interessant und beide hatten über einander vieles in Erfahrung gebracht. Sie würden einander bald wiedersehen, so der Plan. 

 

 

Kurz bevor sich Avanae endgültig auf den Heimweg machte, war es ihr ein Bedürfnis, einen kleinen Zauber für Aiden zu wirken. Einen Zauber, welcher Glück und gute Gesundheit bringen sollte. Und ehe Aiden wusste, wie ihm geschah, wurde die dunkle Nacht in einen strahlenden Lichterglanz getaucht, welcher direkt auf ihn hernieder ging. Unfassbar...aber unglaublich schön!

Fortsetzung folgt in Kürze...

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